Durch Arbeit Armut bekämpfen

Willkommen auf der Jobbörse, die Arbeitsvermittlung und Armutsbekämpfung zusammenbringt. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern erhalten diejenigen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, die oft chancenlos sind.

dein weg aus der armut

deine neue Arbeitskraft

Vermittelte Jobs

Arbeitsstunden

John Dory – unser Ansatz

Es gibt vielfältige Gründe, warum Menschen von Armut betroffen sind. Für viele Menschen führt der Weg aus der Armut – wenig überraschend – über ein Arbeitsverhältnis. Doch der Weg in ein Arbeitsverhältnis ist oft schwieriger als gedacht. Selbst in Zeiten, in denen es der Wirtschaft gut geht, bleiben viele Menschen auf der Strecke. Menschen, die schon lange arbeitslos sind, ein fortgeschrittenes Alter haben oder unter psychischen Problemen leiden, haben oftmals auf dem Arbeitsmarkt nur eine geringe Chance, sich gegen Konkurrenten/innen durchzusetzen. John Dory ermöglicht genau diese Chance. Denn John Dory ist eine Jobbörse exklusiv für Personen, die von Armut betroffen oder von ihr bedroht sind. In diesem Punkt liegt ein maßgeblicher Unterschied zu anderen Arbeitsvermittlungsplattformen. Die Exklusivität wird über gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen sichergestellt, mit denen wir in enger Partnerschaft zusammenarbeiten. In diesen Einrichtungen sollen in Armut befindliche Personen die Chance haben, sich auf der Jobbörse zu registrieren und ein Profil anzulegen. Dies erfolgt nach ausführlichen Gesprächen mit dortigen Angestellten und mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern von John Dory. So kann gezielt herausgearbeitet werden, ob eine Person arbeiten kann und welchen Tätigkeiten Sie nachgehen kann und darf. Auf dieser Grundlage wird für die entsprechende Person nun ein Online-Profil angelegt, auf dem ihre Fähigkeiten und Kenntnisse angegeben werden. Jetzt können die von Armut betroffenen Personen von interessierten Arbeitgebern/innen (privat oder gewerblich) gefunden und auf Minijob-Basis engagiert werden. Für Stunden, Tage oder Wochen. Für hochqualifizierte oder einfache Tätigkeiten. Was eine Person kann, ergibt sich aus ihrem Profil und ermöglicht so jeder Person einen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben.

John Dory versteht sich hierbei als ein Sprungbrett für den Weg raus aus der Armut.

Armut – ein wachsendes Problem

Armut ist in Deutschland ein reelles Problem!

Im Jahr 2019 galt rund jede sechste Person in Deutschland als armutsgefährdet: 15,9 Prozent der Bevölkerung bezogen ein Einkommen, das weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens entsprach. In einer Region wie dem Ruhrgebiet, das immer noch mit einem Strukturwandel zu kämpfen hat, liegt die Zahl erwartungsgemäß noch ein bisschen höher. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes droht fast jede/r vierte Dortmunder/in in Armut abzurutschen. Die Ursachen von Armut sind vielfältig. Eine der häufigsten stellt die Arbeitslosigkeit dar. Über 70 Prozent der Menschen in Deutschland, die arbeitslos sind, sind per Definition auch arm. Armut entsteht auch und vor allem aus dem Teufelskreis der Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit macht sich nicht gut im Lebenslauf und ist daher oftmals bei einer erneuten Arbeitsvermittlung wenig hilfreich. Zudem funktioniert die Arbeitsvermittlung in Deutschland nicht immer so, wie man sich das wünscht. Ein großer Teil der Menschen, die Grundsicherungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (“Hartz IV”) beziehen, ist langfristig auf diese Hilfen angewiesen. Über 6 Millionen Menschen erhalten die staatliche Grundsicherung für Arbeitsuchende und ihre Angehörigen “(Hartz IV”), 44 Prozent davon bereits seit vier Jahren oder länger. Zwei Drittel aller Menschen, die Grundsicherungsleistungen erhalten, beziehen diese über mehr als zwei Jahre. So erschreckend die genannten Zahlen und Fakten sind, so können auch sie eines nicht abbilden. Die seelischen Zustände der Menschen, die in Armut leben oder von ihr gefährdet sind. Ohne Arbeit verlieren Menschen schnell den Anschluss an eine Gesellschaft. Sie fühlen sich nutzlos, überflüssig und sehen in ihrem Leben schnell keine Perspektive mehr. Arbeitslosigkeit und Armut sind nicht „nur“ ein finanzielles Problem, sie werden auch schnell zu einem psychischen.

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